Ralph Riecke

Im Gespräch mit... Ralph Riecke (hub:raum Berlin)


Ralph Riecke über THE VENTURE, Ziele und Unternehmensgründung.

Ralph Riecke ist Senior Investment Manager bei hub:raum, dem Inkubator der Deutschen Telekom in Berlin, wo er die besten Start-Ups für das Inkubator-Programm identifiziert und auswählt. Darüber hinaus unterstützt er das Portfolio-Team dabei, das Geschäft zu vergrößern und weitere Finanzierungsrunden einzuwerben. Er verfügt über eine jahrelange Erfahrung im Marketing und Vertrieb für internationale Unternehmen, hat in Mobile und Social Community Start-Ups in Berlin sowie in einer Management-Beratung mit ICT-Fokus in San Franciscos gearbeitet.

Wir haben mit dem studierten Diplomkommunikationswirt über seine Rolle als Mentor bei THE VENTURE 2015, die Wichtigkeit einer langfristigen Planung und Gründerteams gesprochen.

Ralph Riecke

„Langfristig zu planen, ohne aber den Alltag aus den Augen zu verlieren, ist essenziell!“

Herr Riecke, warum haben Sie sich dafür entschieden, bei THE VENTURE als Coach mitzuwirken und was bedeutet es Ihnen, THE VENTURE als Coach zu unterstützen?

Wir bei hub:raum sehen es als Inkubator als unsere Aufgabe an, auch etwas zurück zu geben. Somit statten wir junge Gründer in einer sehr frühen Phase mit Tools und Wissen aus, damit sich diese professioneller an Themen rund um Entrepreneurship, Start-Up-Förderung und auch Finanzierung heranwagen. Darüber hinaus finde ich den doch eher seltenen technologischen Fokus von THE VENTURE sehr spannend und unbedingt unterstützenswert. Es gibt sehr individuelle und damit auch sehr unterschiedliche Gründungspfade, aus denen wiederum spezifische Fragestellungen resultieren. Ich persönlich möchte einerseits helfen, Hürden zu überwinden, aber auch mal die Entscheidung zu treffen, einen Weg nicht zu gehen. Entrepreneurship ist momentan en vogue und der ein oder andere gründet evtl. nur, weil es cool ist. Dann muss ganz klar unterschieden werden, was so nicht funktioniert und was tatsächlich Zukunft hat und unterstützt werden muss.

Für welches Patent oder welche Technologie hätten Sie sich als Teilnehmer entschieden?

Mich interessieren vor allem Technologien rund um Telekommunikation, das können dabei allerdings verschiedene Bereiche sein. Ich finde es auch spannend zu sehen, wie man um Themen wie Carsharing, Fahrassistenz und Mobile Payment Produkte entwickelt.

Welche Themenbereiche sollten zukünftig von THE VENTURE abgedeckt werden?

Die Technologien und Patente, die THE VENTURE zur Verfügung stellt sind sehr aktuell, ich würde mir jedoch noch mehr zukunftsweisende Themen in den Bereichen Drohnen, Robotik, autonomes Fahren und Lieferservice wünschen.

Hätte Ihnen ein Gründungswettbewerb wie THE VENTURE bei Ihrer Gründung geholfen? Inwiefern?

Ja, auf jeden Fall. Ich kam in meinem Studium praktisch gar nicht mit Entrepreneurship in Berührung. Unternehmensgründung als Alternative zum üblichen Berufseinstieg zu sehen und die richtigen Tools und Prozesse dazu gelehrt zu bekommen, hätte mir sehr geholfen.

Was war der nutzloseste Rat, den Sie jemals bezüglich des Gründens bekommen haben?

Gründern nutzt meiner Meinung nach am wenigsten ein unfokussierter Rat. Mittlerweile gibt es tausende von Menschen, die Ratschläge auf Wettbewerben, Veranstaltungen und Plattformen geben, dementsprechend unterschiedlich und dadurch auch eventuell verwirrend fallen diese aus. Das wichtigste ist zu wissen, wen man nach was fragen muss.

Was muss ein Team an Eigenschaften mit sich bringen, um erfolgreich gründen zu können?

Diversität erscheint mir hierbei von Vorteil zu sein. Ein Team sollte aus Personen bestehen, die unterschiedliches fachliches Wissen mitbringen. Klassischerweise ist die Rede von einem Betriebswirtschaftler, einem Programmierer und einer Person, die sich auf Sales und Marketing konzentriert. Das Ziel ist eine Ausgeglichenheit an Stärken zu erlangen. Zudem muss ein Gründerteam natürlich Durchhaltevermögen und den Willen etwas Großes zu erschaffen mitbringen.

Was ist ihrer Meinung nach das wichtigste, das ein Team im Verlauf von THE VENTURE umsetzen oder erlernen sollte?

Ein Team muss wissen, wo es steht und was es noch zu erreichen gilt. Es ist sozusagen wichtig zu erkennen, was man bereits hat und gleichzeitig immer einen Plan zu haben, der beinhaltet, was noch benötigt wird, um das in der Zukunft liegende Ziel zu erlangen. Man sollte immer im Blick behalten, was man möchte. Langfristig zu planen, ohne aber den Alltag aus den Augen zu verlieren, ist essenziell! Der Weg ist nicht das Ziel, wenn es um Gründung geht!

Sie sind ein guter Coach, weil…?

Generell müssen das natürlich die Teams, die ich coache entscheiden, ob ich das bin. Prinzipiell versuche ich mit Hilfe des Vorhandenen einen Blick in die Zukunft zu werfen und die Teams dazu aufzufordern, einen langfristigen Plan mit jeglichem Bedarf, den sie noch haben, zu erstellen.

Ziel ist es dabei unseren Gründerteams einen Überblick über das, was noch vor ihnen liegt zu verschaffen, um die nächsten notwendigen Schritte richtig zu planen.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Riecke.

THE VENTURE. Patent sucht Gründer.

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